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Mittwochswanderungen im September

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

hiermit laden wir zu unserer Mittwochswanderung am

Mittwoch, den 26.September 2018  nach Mußbach ein.
Treffpunkt:  13:20 Uhr am Bahnhof in Wachenheim

Wir fahren um 13:37 Uhr mit dem Zug nach Deidesheim.
Ankunft: 13:40 Uhr.

Wir wandern durch die Weinlagen über den Traubenrauscherweg" und „Wäldchenweg“ nach Mußbach zur Schoppenwiese.

Wegstrecke ca. 6 km.

Die Rückfahrt ab Mußbach ist um 18°° Uhr geplant.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
Ich wünsche einen schönen Wandertag.
Führung: Adolf Müller, Tel. 06322 68891
Mit freundlichen Grüßen
Adolf Müller

Der Pfälzerwald-Verein, der Wanderwart und die Wanderführer übernehmen keine Haftung für Unfälle und sonstige Schadensansprüche während der Wanderung.

Planwanderung Oktober

Wander- und Besichtigungsfahrt ins Pfälzer Bergland

Hallo liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,

der Pfälzerwald-Verein Wachenheim lädt am Mittwoch, den 03.10.2018 (Tag der Deutschen Einheit) zu einer Wander- und Ausflugsfahrt ins Pfälzer Bergland (Westpfalz - Kreis Kusel) recht herzlich ein. Wir bieten ein Programm für Wanderer und Nichtwanderer an.

Abfahrt in Wachenheim am Schwimmbad:    8.00 Uhr.
Ankunft auf dem Potzberg:        ca. 10.30 Uhr


Fahrpreis: 12,00 Euro/Person incl. Eintrittspreise.


Gruppe Wanderer

Start und Abmarsch der Wanderer ist auf dem 562 Meter hohen Potzberg ca. 10.30 Uhr. Rucksackverpflegung erforderlich, da unterwegs keine Einkehr möglich ist.

Die Wanderung führt vom Potzberg auf Teilstrecken des Remigius-Wanderweges - Pilger-/Jakobsweges und Veldenz-Wanderweges zur Burg Lichtenberg. Wegstrecke: ca. 16 km.

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Wander-Strecke Oktober
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Pilgergruppe

Wanderstecke

Remigius-Wanderweg: Potzberg - Kusel und weiter über Strecken des Veldenz-Wanderweg und des Preußensteigs zur Burg Lichtenberg

Der Remigius-Wanderweg verläuft durch die bucklige Landschaft des Pfälzer Berglandes, mit herrlichen Panoramablicken in den Hunsrück und die Pfalz. Unterwegs laden romantisch gelegene Bänke zum Verweilen und Staunen ein. Gleich zu Anfang des Weges kommen wir an eine Stollenquelle.

Bei den Einheimischen als gelbes Wasser bekannt, sollte man seine Flasche nicht auffüllen: Die gelbe Farbe - aus dem Eisenerz des ehemaligen Stollens herausgesprudelt - färbt den Weg, Finger, Schuhe und - für Experimente bestens geeignet - Taschentücher erkennbar gelb. Vorbei an den Resten der Altenburg geht es stetig durch wunderschöne Pfade und Wege.

Vor Theisbergstegen kommen wir an der Buchwaldhütte des PWV vorbei, in die wir aber nicht einkehren wollen.

Im Ort können bei den „Storchenfreunden Glantal“ Störche inner- und außerhalb der Volier bewundert werden. Die meisten Tiere wohnen ganzjährig im Glantal und sorgen für ausreichend Storchennachwuchs
(weitere Informationen: (www.storchenfreunde-glantal.de).

Von Theisbergstegen steigen wir zum Remigiusberg, mit seiner 1019 als Kloster erbauten Probstei St. Remigii und der Ruine Michelsburg auf. Mit einem kleinen Abstecher sind Probstei und Ruine schnell zu erreichen. Der Remigiusberg ist eine 368 Meter hohe Erhebung, die zum Westteil des Nordpfälzer Berglandes gehört.

Der Remigius-Wanderweg trägt seinen Namen in Anlehnung an den Heiligen Remigius, Bischhof von Reims, nach dem die Remigiuskirche, Teil einer Klosteranlage der ehemaligen Benediktiner-Propstei St. Remigii auf dem Remigiusberg benannt wurde. Der Landstrich ist auch als Remigiusland bekannt, das der fränkische König Childebert II. dem Bistum Reims schenkte.

Propsteikirche: Eine Vorgängerburg aus dem 11. Jahrhundert hatte um 1127 dem Bau eines Klosters weichen müssen. Es war eine „Filialgründung der Benediktinerabtei Saint-Remi in Reims zu Ehren des heiligen Remigius und erhielt“ wie später auch das Umland dessen Namen, obwohl der Heilige, der im 5./6. Jahrhundert lebte, die Gegend nie besucht hatte. Das Kloster bestand bis zum Jahr 1526, als es im Gefolge der Reformation aufgelöst wurde.

Michelsburg: Ab 1260 wurde nahe der Propstei die zweite Burg errichtet, die ihren Namen nach dem Patron der Burgkapelle, St. Michael, erhielt und heute Ruine ist. Die Burg gehörte anfangs der Grafschaft Veldenz, später dem wittelsbachischen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg stark beschädigt. Nachdem sie in den frühen 1790er Jahren durch französische Revolutionstruppen endgültig zerstört worden war, erfolgte 1794 die behördliche Freigabe als Steinbruch. 1973/74 wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt.

Auf unserem weiteren Weg laufen wir am Steinbruch zwischen Haschbach und Theisberstegen vorbei. Leider bleibt keine Zeit auf einem geologischen Lehrpfad mit Informationstafeln den Steinbruch näher zu betrachten.

Der Weg führt an Haschbach vorbei über eine Anhöhe weiter Richtung Kusel. Es geht durch dichten Wald, vorbei am Waldklassenzimmer und an der Rübezahlbank. Ihren Namen trägt die Bank aufgrund ihrer Ausmaße, gemütlich ist es dort aber für jeden Wanderer. Viele Laubbäume, darunter auch knorrige Mammutbäume, prägen den Wald neben dem Weg. Vorbei an einem kleinen Weiher geht es durch die idyllische "Winterhelle". Nächstes Ziel ist der Fritz Wunderlich Gedenkstein in der Winterhelle in Kusel. Er wurde am 17. September 1976, zum 10. Todestag, eingangs der Winterhelle, einem bevorzugten Jagdrevier Fritz Wunderlichs, aufgestellt. Die Initiative, einen solchen Stein aufzustellen, ging vom Verkehrsverein Kusel aus, der dieses Vorhaben aus eigenen Mitteln realisierte.
Der Stein - er stammt aus dem Rammelsbacher Steinbruch - trägt in Bronzebuchstaben lediglich den Namenszug Fritz Wunderlich sowie die Lebensdaten.
Fritz Wunderlich war ein deutscher Opernsänger (Lyrischer Tenor).
Bis heute gilt er als vielleicht größter lyrischer Tenor des 20. Jahrhunderts, mit Sicherheit aber als einer der bedeutendsten deutschen Sänger. Luciano Pavarotti antwortete, als er bei einem Interview im Jahre 1990 gefragt wurde, wer für ihn der herausragendste Tenor der Geschichte sei: Fritz Wunderlich. Wunderlich war auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Am 8. Oktober 1966 sollte er sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York geben, als er sich, kurz vor seinem 36. Geburtstag, bei einem (durch nachlässig gebundene Schuhe verursachten) Sturz von einer Treppe im Haus einen Schädelbruch zuzog, an dem er am darauffolgenden Tag in einer Klinik in Heidelberg starb. Er wurde in München im Alten Teil des Waldfriedhofs beigesetzt.

Die letzten Kilometer geht es durch das "Kuseler Musikantenland", am “Horst Eckel Haus” vorbei, über den Kuseler Marktplatz zum "Haselrech" am Rande von Kusel entlang, über Teilstrecken des Fritz-Wunderlich-Radweges, des Veldenz-Wanderweges und des Preußensteigs hoch zur Burg Lichtenberg.

Dort sind in imposanter Kulisse auf der Burganlage zwei interessante Museen -das Urweltmuseum „Geoskop“ und das Musikantenland-Museum- zu finden. Die Region um Kusel war vor dem Ersten Weltkrieg bekannt für seine Wandermusiker, die sogar in Amerika Karriere machten. Das Museum dokumentiert die Tradition, die dem Landstrich den Namen „Musikantenland“ einbrachte.

Dort treffen wir um ca. 16.00 Uhr die Gruppe der Nichtwanderer zur Schlusseinkehr im Burgrestaurant Burg Lichtenberg. Wenn es die körperliche Verfassung nach der Wanderung erlaubt, besteht die Möglichkeit noch die 3 Museen (Geoskop, Musikantenland- und Naturkundemuseum) sowie die Burganlage zu besichtigen.

Wanderführer: Kurt Bier

Burg Lichtenberg

Gruppe Nichtwanderer

Die Gruppe besucht nach der Ankunft den Wildpark & Greifvogel-Zoo Potzberg (www.wildpark.potzberg.de). Der Eintrittspreis übernimmt der PWV. Auf einer Fläche von ca. 30 ha tummeln sich Stein- und Sikawild, Rot-, Dam- und Muffelwild, Elche, Wildschweine und Wildpferde. Dazu gibt es eine Zuchtstation für 120 Greifvögel und einen Streichelzoo.

Um 12.00 Uhr findet eine die Flugschau mit dem Wüstenbussard statt. Dieser wird gelegentlich auch mit seinem englischen Namen Harris's Hawk bezeichnet und ist eine mittelgroße Greifvogelart aus der Familie der Habichtartigen. Sie dürfen diese Greifvögel selbst fliegen.

Potzbergturm (35 m) schließen
Potzbergturm (35 m)
Potzberg Flugschau (Copyright © 2018 Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg) schließen
Potzberg Flugschau (Copyright © 2018 Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg)

Potzbergturm (35 m)
Potzberg Flugschau (Copyright © 2018 Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg)

Nach der Flugschau fährt die Gruppe über Mühlbach - Theisbergstegen - Haschbach - Kusel - Thallichtenberg - hoch zur Burg Lichtenberg.

Burg Lichtenberg

Die Burg Lichtenberg liegt auf einem bis zu 393,5 m ü. NHN hohen Bergsporn und ist mit 425 m Länge eine der größten Burganlagen Deutschlands. Der quadratische etwa 33 Meter hohe Bergfried ist tagsüber als Aussichtsturm begehbar und bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt Kusel im Süden und die preußischen Berge im Norden. Außerdem sind heute auf der Burg ein Restaurant, eine Jugendherberge, das Pfälzer Musikantenland-Museum mit Naturschau und das im postmodernen Stil in die Burganlage eingepasste Urweltmuseum Geoskop untergebracht.

Info’s unter:


http://www.heimat-pfalz.de/index.php/november-burg-lichtenberg.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Lichtenberg_(Pfalz).html
http://www.burglichtenberg-pfalz.de

Die Gruppe der Nichtwanderer hat die Möglichkeit das Musikantenland- und Naturkundemuseum in der Zehntscheune, das GEOSKOP sowie die Burganlage mit dem Bergfried zu besichtigen, ggf. mit Führung.

Um ca. 17.30 Uhr treffen sich beide Gruppen bei der zur Schlusseinkehr im Burgrestaurant Burg Lichtenberg.

Rückfahrt ab Burg:        ca. 19.00 Uhr
Ankunft Wachenheim:   ca. 20:30 Uhr



Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Der PWV Wachenheim wünscht einen schönen Wander- und Ausflugstag.

Ein Bus mit 50 Sitzplätzen ist reserviert, eine Anmeldung bis 31.08.2018 ist unbedingt erforderlich.

Telefon: 06322/98 23 73 oder Email-Adresse kurt-bier@t-online.de

Mit freundlichen Grüßen Kurt Bier



Der Pfälzerwald-Verein, der Wanderwart und die Wanderführer übernehmen keine Haftung für Unfälle und sonstige Schadensansprüche während der Wanderung.



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